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Bild Frau im Nationalsozialismus

Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1973-010-31,_Mutter_mit_Kindern.jpg

Das Frauenbild während der Zeit des Nationalsozialismus betonte die Rolle der Mutter. Ein weiblicher Mensch wurde fast nie als ”Frau” gesehen, sondern immer gleich als ”Mutter”, denn nach den Vorstellungen der NS-Ideologen war die Frau ein naturbestimmtes Wesen. Eine Frau, die keine ”Deutsche” im rassenideologischen Sinn war, wurde nicht als Mensch anerkannt. Ihr wurde zudem nur ein sehr geringes Mitspracherecht eingeräumt. Entscheidungen zu treffen war den Männern vorbehalten. Die ideale der Frau sollten sich durch Charaktereigenschaften wie Pflichterfüllung, Leidensfähigkeit, Treue Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft auszeichen. Die starke Einschränkung von Verhütungsmitteln und die Todesstrafe für aktive Abtreibung sowie die ständige Werbung an ”deutsche”, ”erbgesunde” Männer und Frauen, Familien zu gründen und viele Kinder zu bekommen gehörten zu den "ideelen Anreizen". Zahlreiche Berufe waren für die Frauen nicht mehr zugänglich. Dazu gehörten juristische Berufe und leitende Stellungen im Gesundheitswesen. Mit diesen Massnahmen versuchten die Nationalsozialisten, das Familienleben zu politisieren. In der Propaganda style wurde die Mutter als der Inbegriff des Frauseins dargestellt, und viele Frauen fanden es reizvoll, propagandistisch umworben zu werden und passten sich den nationalsozialistischen Normen an. Nach dem Beginn des zweiten Weltkrieges, änderten sich diese Einschränkungen. Jetzt mussten die Frauen dort einspringen, wo die Männer fehlten. Sie wurden zu militärischen Hilfeleistungen verpflichtet. Das politische Leben spielte sich ohne großen Einfluss von Frauen ab, viele von ihnen waren unpolitisch. Insgesamt kann man sagen: Der Widerstand der Frauen reichte vom Verweigern des Hitlergrusses bis hin zur aktiven Teilnahme an der Verteilung von Flugblättern an öffentlichen Plätzen oder Gebäuden.

Mutterkreuz

Quelle: http://warrelics.eu/forum/military_photos/orders-decorations-3-reich/97360d1271209966-deschler-hoard-mutterkreuz-photo.jpg



Die Vorstellung über die Frauenpolitik der Nationalsozialisten fasste Hitler am Reichsparteitag der NSDAP vom 8. September 1934 in Nürnberg vor der NS-Frauenschaft zusammen:
"Wenn früher die liberalen intellektualistischen Frauenbewegungen in ihren Programmen viele, viele Punkte enthielten, die ihren Ausgang vom so genannten Geiste nahmen, dann enthält das Programm unserer nationalsozialistischen Frauenbewegung nur einen einzigen Punkt, und dieser Punkt heißt das Kind. (...) Was der Mann an Opfern bringt im Ringen seines Volkes, bringt die Frau an Opfern im Ringen um die Erhaltung dieses Volkes in den einzelnen Zellen. (...) Jedes Kind, das sie zur Welt bringt, ist eine Schlacht, die sie besteht für das Sein oder Nichtsein ihres Volkes."


Quellen: www.wikipedia.de, www.bpb.de, www.geschichtsforum.de


Würdigung der ArbeitsleistungenBearbeiten

Die Frauen durften nur als Hausfrau oder Mutter aktiv sein und wurden dementsprechend gewürdigt. Vor allem die Mütter wurden demonstrativ geehrt. Jegliche Frauen durften nicht arbeiten, da sie so die Arbeitsplätze der Männer blockierten. Deshalb wurde auch die Frauenquote an den Universitäten auf maximal 10 % festgelegt.

Auszug aus dem Tagebuch von Joseph Goebbels: "Die Frau ist Geschlechts- und Arbeitsgenossin des Mannes. Sie ist das immer gewesen und wird das immer bleiben."

Quelle : Buch und http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Nationalsozialismus#Frauen_in_der_NSDAP

MuttertagBearbeiten

Im Jahre 1939 wurde am zweiten Maisonntag zum ersten Mal das Mutterkreuz an kinderreiche Mütter verliehen. Jede Mutter, die 4 Kinder hatte, bekam den Orden in Bronze, die 6 Kinder hatte in Silber und für 8 Kinder bekam sie ihn sogar in Gold. Da die Zukunft des Volkes sehr wichtig war, wurden die kinderlosen Frauen unmissverständlich darauf hingewiesen, dass sie für Nachwuchs zu sorgen hatten.

Quelle: Buch

PolitikBearbeiten

Keine Frau hatte Einfluss in die Politik oder in die Wirtschaft.

Die NSDAP verstand sich in erster Linie als "Männerpartei". Die NS-Frauenschaft und das Deutsche Frauenwerk waren die einzigen zugelassenen Frauenorganisationen im "Dritten Reich". Deren Führerin und damit die ranghöchste Frau im Nationalsozialismus war Gertrud Scholtz-Klink. Nachwuchsorganisation war der Bund Deutscher Mädel.

Quelle: Buch und http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Nationalsozialismus#Frauen_in_der_NSDAP

LebensbornBearbeiten

Der Lebensborn e.V. war ein von der SS geförderter Verein, dessen Ziel es war die Geburtenrate der "arischen Rasse" zu fördern. Es war ein Projekt Heinrich Himmlers. Es kam zu anonymen Geburten und Adoptionen an Familien von SS-Angehörigen. Finanziert wurde die Einrichtung durch Beitragszahlungen der SS-Mitglieder. Der Lebensborn war auch für die Verschleppung vieler Kinder, die arisch waren, verantwortlich.

Quelle: www.wikipedia.de

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