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Ludwig XIV. [Entnommen: ???]

Ludwig hatte eine große starke Armee, deren General er selbst war. Zu Friedenszeiten enthielt die Armee 15000 Mann, die für die Sicherheit in Frankreich zuständig waren. Sie bestand aus den königlichen Truppen, der Leibgarde, Der Edelgarde, den Gendarmen, der leichten Kavallerie, die französische und die schweizer Garde und die Regimenter der Pikardie, Champagne und der Normandie. In Kriegszeiten warb und bezahlte der Adel Truppen, die danach wieder aufgelöst wurden. Ludwig ließ sich regelmäßig über die Truppen unterrichten, machte sich Notizen und nahm von Zeit zu Zeit, wenn die Truppen exerzierten, das Kommando an sich. In "normalen" Kriegen hielt er sich jedoch zurück, um seinem Ruf nicht zu schaden, nahm aber an Belagerungskriegen teil. Die Heerführer des Königs waren: Condé und Turenne. Ludwig achtete besonders auf das Heer, er selbst war Militarist. Den Erfolg der französischen Truppen kann man durch einige wichtige Erfindungen erklären. Louvois ersetzte die Luntenflinte durch das Steinschloßgewehr, die Pike durch das Bajonett, und machte das Fußvolk zur Hauptruppengattung. Er führte auch als erster die einheitliche Uniformierung ein. Ludwigs Politik war rücksichtslos und perfide. Als erstes überfiel er Holland, dann besetzte er Straßburg und erhob schließlich sogar Ansprüche auf viele ausländische Städte wie zum Beispiel Mannheim oder Heidelberg. Seine Absichten waren die Übernahme von Belgien, Holland, die Herrschaft über die Nordsee, Spanien, Westindien, Franche comte und Teile des Elsaß. Am Ende langer Kämpfe erhielt er allerdings nur Franche Comte und Teile des Elsaß. Der letzte Abschnitt dieser Kriege war der 13jährige Weltkrieg, der auch Spanischer Erbfolgekrieg hieß, an dem fast ganz Europa teilnahm. Ludwigs Hauptgegner war Kaiser Leopold I, ein Habsburger. Beide wollten den spanischen Thron. Ludwig war in diesem Krieg jedoch von Anfang an unglücklich, da er die beiden besten Feldherren auf der Gegnerseite waren: Malborough und Prinz Eugen. Andere Gründe für seine Niederlage waren der Steuerdruck, der Mißwachs und die Hungersnot. Die Armee [Bearbeiten]


Der Monarch stützt sich auf ein ausgebildetes, stehendes Heer, welches seine Macht im Inland und seinen Einfluss im Ausland sichern soll. Frankreich hatte 1664 ~45.000, bis 1703 schon fast ~400.000 Mann unter Waffen und war damit die stärkste Militärmacht Europas geworden. Um Aufstände von Untertanen oder sich auflehnende Adelige sofort im Keime zu ersticken und so dauerhaft die Macht zu sichern, brauchte Ludwig XIV. von Frankreich ein schlagkräftiges stehendes Heer, welches nicht nur in Kriegszeiten, sondern auch in Friedenszeiten einsatzbereit war und dessen oberste Befehlsgewalt beim König lag. Vor allem wollte Ludwig XIV. Frankreich zur Hegemonialmacht in Europa machen. Die Armee wurde mit modernen Waffen und, als Novum in der damaligen Zeit, mit einheitlichen Uniformen ausgerüstet sowie einem harten, streng geregelten Drill unterzogen. Die Kosten des umfangreichen Militärapparates und die vom König häufig geführten Kriege bedeuteten eine große Belastung für den Staatshaushalt, was zum späteren Staatsbankrott führte


Sein anderer Minister Marquis de Louvois beschäftigte sich mit der Neuorganisation der Armee. Das schnelle Bevölkerungswachstum und die steigenden Einnahmen der Regierung machten es möglich, ein Heer mit zunächst 45.000 und später mit 480.000 Mann aufzustellen. Diese Armee war nötig, um die außenpolitischen Ambitionen des Königs zu befriedigen. In der Regierungszeit Ludwigs XIV. beteiligte sich Frankreich an mehreren Kriegen: Devolutionskrieg gegen Spanien (1667-1668) Krieg gegen Holland (1672-1678) Krieg gegen die Liga von Augsburg (1689) Spanischer Erbfolgekrieg (1702-1713).


Söldnerheer wie in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges gibt es zwar noch, aber Ludwig XIV. unterhält ein stehendes, also ganzjährig und jederzeit verfügbares Heer, das im Sold des Königs steht und dessen Offiziere vom König eingesetzt werden. Die Soldaten sind nun uniformiert und einheitlich bewaffnet. Die Offiziersstellen sind käuflich, die höheren Ränge blieben Adligen vorbehalten.Ludwig XIV. setzt eine enorme Aufrüstung ein, die französische Armee ist die stärkste EuropasSöldnerheer wie in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges gibt es zwar noch, aber Ludwig XIV. unterhält ein stehendes, also ganzjährig und jederzeit verfügbares Heer, das im Sold des Königs steht und dessen Offiziere vom König eingesetzt werden.

Der unerwartet frühe Tod seines Enkels stellte Ludwig vor das Problem, dass es nun keinen offensichtlichen Nachfolger aus dem Haus der Bourbonen für den spanischen Thron gab. Philipps ältester Sohn, Ludwig Philipp stand kurz vor seinem 4. Geburtstag und war somit sicherlich in Spanien, gerade in einer so schwierigen Situation, noch nicht durchsetzbar. Sein einziger eigener legitimer Sohn, der Dauphin Ludwig von Frankreich, war am 14. April 1711 an den Pocken gestorben. Ludwig sag es als einzige Option an, den spanischen Thron nun für sich im Namen seines Urenkels zu beanspruchen. Trotz seiner Zusicherung, dieses nach dessen Volljährigkeit Ludwig Philipps wieder an diesen abzutreten, schenkten die anderen europäischen Mächte nur wenig GlaubenAuch in Großbritannien, kam es durch die Ereignisse zunächst wieder zu einem Umschwenken der öffentlichen Meinung, die auch schnell in die Reihen der Tories getragen wurde. Der Duke of Marlborough, der sich nach seiner Demission bereits auf dem Rückweg nach Großbritannien befand wurde von der Nachricht, dass er nun doch weiter das britisch-niederländische Heer anführen sollte kurz vor seiner Einschiffung ein Brügge erreicht und eilte sofort zurück zu seinen Truppen, um diese auf eine Fortführung des Kampfes einzustimmen. Zwischenzeitlich waren auch größere Kontingente an Unterstützungstruppen aus Preußen eingetroffen, dem, im Gegenzug zu seiner breiter angelegten Unterstützung neben Geldern und Lingen ein größerer Teil an den Habsburger Besitzungen in Nordwestdeutschland zugesichert worden war. In Spanien war es zwischenzeitlich Prinz Eugen gelungen, seine Armee neu zu organisieren und eine sichere Stellung nur 25 km vor der spanischen Hauptstadt Madrid zu errichten. Trotz ihrer geringeren Verluste bei der Schlacht von Teruel waren die spanischen Truppen durch den Tod ihres Königs so verunsichert, dass es ihnen nicht gelingen wollte, Eugen zu stoppen. Zeitgleich von Portugal und Gibraltar vorgetragene Operationen britischer und niederländischer Truppen unter Prinz Georg von Hessen-Darmstadt, der auch schon für die Landbesetzung Gibraltars verantwortlich gewesen war, setzen Madrid weiter unter Druck und legten, zusammen mit den Truppen Eugens einen dichten Belagerungsring um die Hauptstadt, in der aber immer noch das große spanisch-französische Heer zur Verteidigung stand.

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